Ziele MentoMINT

Die Koordinationsstelle unterstützt mit MentoMINT den wissenschaftlichen Nachwuchs, um insbesondere Schülerinnen an naturwissenschaftlich-technische Studiengänge heranzuführen sowie Potentiale zu entdecken und zu fördern. Die MentorInnen vermitteln einen ersten praxisnahen Einblick in den Hochschulalltag und seine Leistungsanforderungen. Eine frühzeitige Orientierung hilft, durch positive Erfahrungen das Interesse der Mädchen an Technik zu steigern und Studienabbrecherquoten zu verringern.

Inhalte und Ablauf

Umgesetzt wird das Programm im Sinne von One-to-One-Mentoring (d.h. jeder Mentee wird eine Mentorin oder ein Mentor zugeordnet). Der oder die Studierende begleitet je eine Schülerin für mindestens ein Jahr. Mit MentoMINT wird Wissen persönlich weitergegeben und es werden soziale Kontakte geknüpft. Im so genannten Tandem werden beispielsweise Vorlesungen oder Vorträge besucht, Labore besichtigt oder auch praktische Versuche durchgeführt. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen den Hochschullalltag und berufliche Möglichkeiten kennen und die Mentorinnen und Mentoren geben ihre Erfahrungen weiter. Ort und Zeit der Tandem-Treffen können dabei individuell festgelegt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die MentorInnen sich gut in ihrem Fachgebiet auskennen, mindestens im 2. Studienfachsemester sind und Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Zum Rahmenprogramm gehören fünf bis sechs Gruppenveranstaltungen für alle Teilnehmenden: der Auftakt-Workshop mit dem Matching der Tandems und der Vereinbarung der Ziele und Inhalte, drei bis vier Gruppentreffen mit gemeinsamen Aktivitäten und die Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsverleihung.

MentoMINT für Schülerinnen - Zwei-Säulen-Modell