MentoMINT – Mentoring für Schülerinnen

Im Rahmen des Mentoring-Programms MentoMINT der Universität des Saarlandes können Schülerinnen (sogenannte Mentees) mit Hilfe von Studierenden aus den naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen als Mentorinnen und Mentoren einen praxisnahen Einblick in ein Studium einzelner Fächer aus dem MINT-Bereich erhalten. Organisatorisch betreut wird das Projekt MentoMINT von der Koordinationsstelle Gender Equality MINT (GEM).

MentoMINT 2018: Das 8. MentoMINT-Programm startet voraussichtlich im Januar 2018 und endet im Dezember 2018. Derzeit suchen wir noch Mentorinnen und Mentoren für die Fächer Physik, Mathe, Chemie, Cybersicherheit und Materialwissenschaft. Wer Interesse hat, kann sich an die E-Mail-Adresse mint@uni-saarland.de wenden. Den Bewerbungsbogen für Mentorinnen und Mentoren finden Sie hier.

Wer kann sich für MentoMINT bewerben?

Zielgruppe sind Schülerinnen aus den Klassenstufen 9 bis 11 der saarländischen Gymnasien sowie der weiterführenden Schulen mit dem Ziel Abitur. Voraussetzung ist Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sowie an einem Studium in diesem Bereich. Die Mentees (Schülerinnen) können im MentoMINT-Programm MINT-Studienfächer ­­– wie Informatik (mit den weiteren Fächern Medieninformatik, Bioinformatik, Cybersicherheit, Eingebettete Systeme, Computerlinguistik), Mathematik, Physik, Chemie, Systems Engineering/Mechatronik, Materialwissenschaften und Werkstofftechnik, Materialchemie oder Molekulare Medizin – kennenlernen und sich mit Hilfe persönlich zugeordneter MentorInnen einen guten und auf individuelle Fragestellungen angepassten Einblick über Studieninhalte verschaffen.

Ziele des Programms

Die Koordinationsstelle unterstützt mit MentoMINT den wissenschaftlichen Nachwuchs, um insbesondere Schülerinnen an naturwissenschaftlich-technische Studiengänge heranzuführen sowie Potentiale zu entdecken und zu fördern. Die MentorInnen vermitteln einen ersten praxisnahen Einblick in den Hochschulalltag und seine Leistungsanforderungen. Eine frühzeitige Orientierung hilft, durch positive Erfahrungen das Interesse der Mädchen an Technik zu steigern und Studienabbrecherquoten zu verringern.

Inhalte und Ablauf

Umgesetzt wird das Programm im Sinne von One-to-One-Mentoring (d.h. jeder Mentee wird eine Mentorin oder ein Mentor zugeordnet). Der oder die Studierende begleitet je eine Schülerin für mindestens ein Jahr. Mit MentoMINT wird Wissen persönlich weitergegeben und es werden soziale Kontakte geknüpft. Im so genannten Tandem werden beispielsweise Vorlesungen oder Vorträge besucht, Labore besichtigt oder auch praktische Versuche durchgeführt. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen den Hochschullalltag und berufliche Möglichkeiten kennen und die Mentorinnen und Mentoren geben ihre Erfahrungen weiter. Ort und Zeit der Tandem-Treffen können dabei individuell festgelegt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die MentorInnen sich gut in ihrem Fachgebiet auskennen, mindestens im 2. Studienfachsemester sind und Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Zum Rahmenprogramm gehören fünf bis sechs Gruppenveranstaltungen für alle Teilnehmenden: der Auftakt-Workshop mit dem Matching der Tandems und der Vereinbarung der Ziele und Inhalte, drei bis vier Gruppentreffen mit gemeinsamen Aktivitäten und die Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsverleihung.

Bilder und Impressionen

Bilder der Gruppentreffens des MentoMINT-Jahrgangs 2016/2017 gibt es hier in der Bildergalerie.

Links und Downloads MentoMINT


​​​​​​​Kontakt

Bei Fragen zu MentoMINT steht das Team der Koordinationsstelle Gender Equality MINT gerne zur Verfügung.

Das Projekt wird unterstützt von: